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Kompatibilität:
Die Ladeluftschläuche sind für SEA-DOO 230 und alle 300er Modelle.
Geeignet für: Standard, Riva Racing und auch Fizzle Ladeluftkühler.
Die Schläuche sind in erhältlich in schwarz.
MAPTUN Ladeluftschläuche aus hochwertigem Silikon sind mit Metallgewebe verstärkt.
Diese Werkstoff Kombination wurde mit über 40psi Druck erfolgreich getestet und fand somit direkt Einzug in all unsere Tuning Kits.
Was macht gute Ladeluftschläuche für uns aus?
Das Verbundmaterial ist elastisch genug um die Schläuche zunächst leicht montieren zu können, die Gewebeverstärkung muss jedoch so ausgelegt sein, dass sie den Ladedruck optimal hält und somit bei Lastwechseln fast keine Ausdehnung zulässt.
Geringe Ausdehunung unter Druckaufbau = impulsive und direkte Gasannahme.
Der Flex erlaubt es wiederum Schwingungen zu kompensieren und beugt somit Materialspannungen und Ermüdung vor. Ebenso bleibt ein fester Sitz auf den Flanschen gewährleistet, wenn die Schlauchschellen die Möglichkeit haben, das Material in geringem Maß zusammen zu ziehen. Ist die Werkstoffkombination zu fest ausgelegt, wäre dies nicht mehr möglich und man verliert Halt.
Daher ist es eine Gradwanderung und die ist uns hier mit den Ladeluftschläuchen gelungen, denn auch wir, als auch viele andere Kollegen, haben immer wieder Feedback beigesteuert, das dann mit in die Entwicklung eingeflossen ist. Dazu erfährst du mehr im Abschnitt "Historie".
Das Material ist resistent gegen UV-Strahlen, Benzin und ölhaltige Dämpfe, salzhaltiges Spritzwasser als auch hohe Temperaturen.
Historie: ein Stück Rennsportgeschichte
Die MAPTUN Ladeluftkühler Schläuche wurden ursprünglich primär für den Einsatz bei Langstreckenrennen im Offshore Bereich entwickelt und trugen damals noch das alte Logo "MAPTUN Powersports VTECHTUNED". Das größte Problem bei Langstreckenrennen, ist in der Regel der Wellengang mit dem man konfrontiert ist, was dazu führt, dass man permanente Lastwechsel hat, wenn das Fahrzeug Sprünge absolviert. In dem Zusammenhang wird Ladedruck im dauerhaften Wechsel auf- und abgebaut und die Ladeluftschläuche gedehnt und zusammen gezogen.
Wenn es kein Rennen wäre, würde man seine Geschwindigkeit den Bedingungen anpassen und wahrscheinlich nicht: "Was das Ding hergibt", über die Wellen drüber bügeln, sondern versuchen sein Tempo zu halten, was dann in der Praxis einem auf der Welle oder in einem Wellental mitfahren entspricht. Fährt man dennoch etwas zügiger, so wird man vielleicht nur bis zu dem Punkt beschleunigen an dem der Rumpf die See noch sauber schneidet, jedoch nicht den Kontakt zur Wasseroberfläche verliert.
Im Offshore Rennen ist das anders, man hat ein Auge auf die verbleibende Reichweite (Taktik wie weit man mit einer Tankfüllung bei Geschwindigkeit X. kommt) und hält dabei möglichst ein hohes Tempo, ganz gleich, ob man hier harte Schläge gegen den Rumpf einsteckt oder weiten Sprüngen und harten Landungen ausgesetzt ist.
Auch wenn man freiprogrammierbare Steuergeräte einsetzt, welche es einem erlauben über einen Hardcut die Drosselklappe auch im Flug und bei kleinen Hüpfern voll geöffnet zu lassen, ergeben sich dennoch noch Last- und Druckwechsel im Ladeluftsystem die zu besagtem ausdehnen und zusammenziehen der Ladeluftschläuche führen.
Wir wollen damit inicht sagen, dass die OEM-Ladeluftschläuche auch nicht bis zu einem bestimmten Punkt die Lastwechseln abkönnen. Das geht gewissermaßen schon, wir haben hier aber noch den Faktor Ladedruck, der in unserem Kontext erhöht ist und die Kombination ist es dann, welche die OEM-Schläuche über kurz oder lang an ihre Grenzen bringt und warum wir anderes Material einsetzen (müssen).
Wir haben es auch schon geschafft, die hier angebotenen Ladeluftschläuche an ihr Limit zu bringen, weil es sich nach wie vor um ein Verschleißteil handelt, nur liegt die Grenze für das Materialversagen weitaus höher.
Das auszuprobieren, wo Schluss ist, ist ja auch unser Job und Teil der oben genannten Entwicklung: wann, wie, wo, welche Probleme auftreten und was am Ende gut ist, funktioniert und Titel einfährt.
Daraus dann auch der Umkehrschluss, worauf unsere Empfehlung beruht und weshalb wir sie dir hier anbieten, damit auch Du deinen Sea-Doo sinnvoll neubestücken kannst, wenn deine alten Ladeluftschläuche ersetzt werden müssen, oder wie Du dein Fahrzeug umrüsten kannst, falls du einen ähnlichen Fahrstil hast, der dem Nutzungsprofil entspricht, wofür die MAPTUN Ladeluftschläuche ursprünglich entwickelt worden sind.
Etappe 2: Einzug in die GP1.
Als die GP1 (Formel 1. der Jetski Rundkursrennen) noch ein gemischtes Fahrerfeld aus Supercharged und Turbo Motoren aufwies, wurden auch einige der Spitzenfahrzeuge mit Supercharger mit MAPTUN Ladeluftschläuchen bestückt. Später wurden auch die Supercharger Motoren durch Turbo Motoren ersetzt um wettbewerbsfähig zu bleiben. Bis dahin erfreuten sich die MAPTUN Ladeluftschläuche großer Beliebtheit. In der Übergangsphase, als die Turbos noch recht jung waren, lieferten sich die besten Supercharger Motoren einen harten Wettkampf mit den Turbos, besonders bei Wellengang konnte man immer mit ihnen rechnen, vorne mit dabei zu sein.
Später kam der Modellwechsel hin zum 325er Modell hinzu, was zu einem Rückgang der 300er Motoren allgemein führte, bei denen aufgrrund des andere Laderkonzepts andere Ladeluftschläuche mit BOV zum Einsatz kommen.
Solltest Du jedoch noch einen Sea-Doo 230 oder 300 haben, so hast Du hier mit den MAPTUN Ladeluftschläuchen ein Stück Rennsportgeschichte die auch Sea & Ocean Marine als Lieferant der Spitzenteams damals aktiv begleitet hat.
Foto am Ende der Gallerie:
Startnummer 7. Marcus Jorgensen auf einem Nico Russ Racing Ski
Auf YouTube: Sardinien GP1 Qualifikationslauf